Vereinigtes Königreich

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Vereinigtes Königreich von Deliah
Fahne-vK.jpg
Landesflagge
  Deliah-wappen.jpg
Herrscherwappen
Allgemeines
Herrschaftsform (sehr liberales) Königreich
Oberhaupt König Terendil II.
Hauptstadt Sterngard
Gesetzgebung Rechtsstaat
Glaube Die 12 Götter Deliahs
Reichtum Wohlhabend
Bevölkerung
Völker 85% Menschen
Zufriedenheit Hoch
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Politische-karte-deliah.jpg

Das Vereinigte Königreich von Deliah (kurz: VK, bisweilen auch "Vereintes Königreich" genannt) ist ein föderaler Staat auf dem Kontinent Deliah. Er besteht derzeit aus 41 Provinzen, den Großen Lehen. Um ein solches Imperium zu sichern und zu bewahren ist ein gut funktionierender Staatsapparat nötig und eine strenge Hierarchie.

Der König des Reiches wird per Wahl aller 60 Kurfürsten mittels zwei Drittelmehrheit plus einer Stimme bestimmt und vom Primus der Aurilskirche in Aurilsberg gekrönt. Sitz des Königs so wie der Ministerien und des Großen Reichsrates ist die Reichshauptstadt Sterngard. Gegenwärtig regiert König Terendil II.. Seine Politik ist umsichtig und vom Krieg gegen Das Verderben geprägt.

Im VK leben eine Vielzahl verschiedener Völker und Rassen, wobei die Menschen jedoch dominant sind. Im Tiefenkönigreich Sarnbruch leben doch mehrheitlich Zwerge, während das Herzogtum Anadol und die Adelsrepublik Dornhill Heimat der Hoch- bzw. Grauelfen ist.

Magie ist im Vereinigten Königreich allgegenwärtig. Die hohen Politiker der weit voneinander entfernten Landsteile kommunizieren über magische Spiegel miteinander. Magierakademien sind übers ganze Land verstreut und Magier generell hoch angesehen. Auch dem gemeinen Volk ist Magie durchaus ein Begriff, wobei man dem ganzen mit einer gesunden Skepsis gegenübersteht.

Der Glaube an die 12 Götter ist im VK fest verankert. Hauptgott ist Auril. Der König wird durch seine Gnade eingesetzt und mit dem Kirchenstaat Ristarr ist ihm ein ganzer Landesteil geweiht. Der drei heiligen Reliquien Aurils nehmen sich die großen Orden an.

Der Leitspruch Si vis pacem, para bellum! (Wenn du Frieden haben willst, sei kriegsbereit) ist das Erbe Hagenwalls. Zwar mischt es sich selten direkt in Konflikte anderer Parteien ein, jedoch haben bereits Drohgebärden des Riesenstaates Kontrahenten eingeschüchtert.

Kultur

Das VK ist ein Vielvölkerreich und eine kulturelle Einheit lässt sich nicht feststellen. Viel leichter lassen sich die unterschiedlichen Kulturen an den meisten Grenzen der Großen Lehen bzw. festmachen. Ein paar Grundsätze kann man aber regionsübergreifend erkennen. Die Bewohner des Westen des Reiches, also die Gebiete des ehemaligen Hagenwall, gelten als geradlinig, ehrlich und zumeist kampflustig. Die Küstengebiete, vor allem Ex-Tarinia, sind aufgeschlossen und die Oberschicht forschungstreibend, während der Adel sich gerne Ränkespielen hingibt. Die Einwohner der Lehen an der Nordküste hingegen sind stärker vom Aberglauben geprägt und eher pesimistischer Natur.

In allen Teilen des Reiches wird Auril als Staatsgott verehrt und viele Feiertage der Kirche haben Ausformungen in den regionalen Bräuchen gefunden. Aber auch die anderen Götter der Schöpfung werden verehrt. Während diese in den Städten und Handelszentren noch streng dogmatisiert ist, vermischen sich am Land die Glaubensgrundsätze mit Aberglauben, was sich in den lokalen Sagen, Bräuchen und Liedern wiederspiegelt.

Details über den Aberglauben bezüglich der Kreaturen Nors.

Geschichte

Das Vereinigte Königreich von Deliah ist ein Zusammenschluss der vier ehemaligen Königreiche Serf im Süden, Tarinia im Osten, Morgrain im Norden und Hagenwall im Nordwesten. Grund für die Reichseinigung war ein Zeckbündnis der vier Menschenreiche als militärische Allianz gegen zunächst ein vereintes Heer von Elfen und Zwergen, dem Pakt, und in Folge einer neuerlichen Bedrohung durch die Dunkelelfen und Orsks gegen die Dunklen Völker. Die Schlacht der fünf Völker bei Aurilsberg markiert damit sowohl die Geburtsstunde des Reiches als auch der Allianz. Noch heute gedenkt man sich dieses geschichtsträchtigen Moments, die Datierung "nach Reichseinigung" (n.R.) erinnert daran.

Nominell bestand das Reich bereits seit der Fünfvölkerschlacht bei Aurilsberg, tatsächlich wurde dort aber lediglich die Idee geboren und ein gemeinsamer König gewählt. Das Reich etablierte sich erst in der Folgezeit. Während Morgrain und Serf recht mühelos in das neue Bündnis geführt wurden, musste der Große Rat Tarinias mit den Teilprovinzen Verhandlungen über die Modalitäten führen. Die Großen Lehen des gefallenen Königreiches Hagenwall, welches nominell keinen gekrönten König hatte, traten nach und nach bei. Der erste König des Reiches wurde Riddengard IV./I. von Morgrain, er hatte auch die geeinten Truppen der Menschen siegreich in die Schlacht geführt.

Die elfisch und zwergisch dominierten Landstriche, welche vom Reich nun umschlossen wurden, traten im Laufe der Zeit dem Bündnis als Herzogtum Anadol, Adelsrepublik Dornhill und das Tiefenkönigreich Sarnbruch bei.

Nach der Konsoilidierung des Reiches hatten die nördlichen Lehen immer wieder unter dunkelelfischen Einfällen zu leiden, vornehmlich im Finsterkamm, oder die Nordmark unter Barbarenangriffen.

Im Jahre 571 n.R. spaltete sich die Provinz Vibunim ab und bildete den anarchistisch geprägten Seefahrerstaat der Freyen Lande.

Die südlichen Gewürzinseln sind seit jeher der Zankapfel mit den Südlanden und es konnte erst in den 1440ern eine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung gefunden werden. Federführend war dabei der damalige Außenminister Felix von Hohenberg. Ihm ist auch der letzte Gebietsgewinn auf dem Festland zu verdanken, die Baronie Schwertlingen konnte im Finsterkamm für das Reich gewonnen werden.

1471 schlossen sich die Fürstentümer Tendurin und Südwehr zum unabhängigen Reich Noreia zusammen, unterstütz von den Südlanden. Noreia ist es gelungen die Loyalität der Freyen Lande zu kaufen und Teile der Mittlande zu erobern, was eine Verletzung der Gewährleistung des Landes durch die Allianz ist. Noreia wird seitens des Reiches als ungelöstes innenpolitisches Problem gesehen.

Bildung

Der Bildungsgrad in der Bevölkerung ist unterschiedlich und zumeist abhängig von der Finanzkraft und Stellung der Eltern. Generell gilt, der gemeine Bauer als ungebildet. Außerdem ist ein starkes Ost-West-Gefälle bemerkbar, der Osten gilt als fortschrittlich, der Westen als Rückständig. Die herausragendste Bildungsstätte des Landes ist die Irindorer Akademie in Illerand. Außerdem zu erwähnen ist die Andorfurter Akademie in Farnheim und die Heilerakademie von Johannsburg in der Herandmark.

Die Großen Lehen

Aus den vier Königreichen, die sich während der Reichseinigung zusammengeschlossen haben, sind insgesamt 39 Lehen heute noch im Reich vereint. Die Südwehr und Tendurin haben sich abgespalten und Noreia begründet.
Die meisten Lehen sind erblich und werden von einem Herrschergeschlecht seit Jahrhunderten verwaltet, sind aber nominell Vasallen der Krone. Nach jeder Königswahl bedraf es einer Huldigung und Bestätigung durch den neuen Monarchen. Mit der Belehnung eines der Großen Lehen geht die Bürde der Kurfürstenstimme einher, die zur Wahl des nächsten Monarchen Königs leigitimiert.

Details zu den einzelenen Lehen(in alphabetischer Reihenfolge):

Der Staatsapparat

Sterngard

Sterngard.jpg

Als Reichshauptstadt liegt Sterngard auf der Insel Marfels zwischen der Silbermark, Haranach und der Fenmark und ist somit politisches Niemandsland, da es in keiner der drei genannten Lehen liegt.
Die Insel liegt in der Mündung des Ansis in den Staufen und kann nur über drei Brücken erreicht werden.
Die Gründung Sterngards wird mit dem Jahre 233 n.R. datiert und wurde von König Rudolf II., aus dem Hause Hohenberg, in Auftrag gegeben, da der König bisher von einer Provinz zur nächsten zog und dort Quatier nahm. Solche Pfalzgrafschaften, wie die Gebiete genannt wurden, in denen der König Quatier zu nehmen pflegte, waren u.a. Tannenberg und Katrain. Auf diese Art und Weise sicherte der König die Untergebenheit seiner Lehensmänner und zeigte Präsenz im Reich.

Politische Instanzen

Um schon im Vorhinein Probleme zwischen den verschiedenen Kulturen des Reiches zu vermeiden, wurde der Große Reichsrat ins Leben gerufen. Der Reichsrat besteht aus 200 Mitgliedern aus dem gesamten Königreich, dabei wird jede Provinz durch ihren Lehnsmann vertreten, hinzukommen die höchstrangigen Soldaten von See- und Landstreitkräften, Vertreter aller Völker, die ranghöchsten Magier, Vertreter aus der Wirtschaft und natürlich den Ordensgroßmeistern. Den Vorsitz dabei führt der König selbst. Der Große Reichsrat dient zur Entscheidungsfindung in Reichspolitischen Angelegenheiten von nationalen und internationalen Ausmaße. Er wird aber wegen der enormen Trägheit des Apparates nur selten einberufen. Die letzte Einberufung fand im Jahre 1443 statt um eine Lösung der durch Ernteausfälle verursachten Hungersnöte im Süden des Reiches und Mittlands zu finden.

Damit das Vereinigte Köigreich erfolgreich geführt werden kann, werden die Last der Regierungsgeschäfte auf einzelne Ministerien aufgeteilt, dem ein Minister vorsteht. Dieser wird vom König eingesetzt, ist diesem Rechenschaft schuldig und mit seinem Kabinett für einen Teilbereich der Regierung zuständig. Die Minister bilden das Ministerkabinett, dem der Kanzler vorsteht, welches direktes Beratergremium des Königs ist.

Nebenher existiert noch der Generalstab, welcher auch im Reichsrat vertreten ist. Seine Aufgabe ist es dem König in Kriegszeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Er besteht aus der Generalität und der Admiralität und wird zu militärischen Anlässen nur einberufen. Die Sitzungsräume des Generalstabes finden meist unter der Führung des Königs statt und werden in der Silbernen Bastion der Reichshauptstadt abgehalten.

Damit auch die Reichsgesetze, die vom König und gegebenenfalls dem Rat beschlossen werden nach unten dringen und umgesetzt werden, haben die Kronvasallen, also die Herrscher der Großen Lehen, die Weisung diese in ihren Herrschaften umzusetzen. Weiters haben sie den Reichsfrieden zu erhalten, die Steuern einzutreiben und abzuliefern, und einen Teil ihrer Hausmacht der Reichsarmee zu unterstellen. Dafür haben die Fürsten weitestgehend freie Hand bei ihrer Herrschaft.

Grobe Hierarchie im Vereinigten Königreich

Die politische Hierarchie des Reiches sieht wie folgt aus:

  • zu unterst sind die Bürger des Reiches, sie alle haben gleiche Rechte und Pflichten, unabhängig von Beruf, Rasse und Glauben
  • danach kommt der niedere Adel, der Klerus und die niederen Magier
  • darauf folgt der Hochadel, der hohe Klerus und die Zirkelmagier
  • der Große Reichsrat bildet die letzte Ebene vor dem König
  • an der Spitze steht der König

Rechte und Pflichten des Königs

Der König selbst hat umfassende Rechte und auch Pflichten, so kann er nach belieben Reichsgesetze erlassen, die Mobilmachung anordnen, muss aber die Rechte der Bürger sichern und verteidigen, weise und gerecht herrschen, das Reich vor feindlichen Aggressoren schützen und die Reichseinheit und den Reichsfrieden bewahren. Ein altes Sprichwort sagt: „Wer nicht mit dem Herzen regiert, ist kein guter König!“. Dieser Spruch hat sich des Öfteren schon bewahrheitet.
Ein guter König, der seine Pflicht erfüllt, wird meist geachtet, während ein schlechter Herrscher um seinen Thron fürchten muss, haben doch die Großmeister der drei Orden der Paladine die Möglichkeit den König abzusetzen. Dies hat den Sinn das Reich vor dem Untergang zu bewahren und kann nur dann erwirkt werden wenn der Herrscher grob fahrlässig regiert. Auch ein König kann des Hochverrats beschuldigt werden. Da diese Entscheidung extrem schwerwiegend ist, sollte sie niemals leichtfertig angewandt werden und auch immer wohl überlegt sein.

Das Heer

Das VK verfügt über ein reguläres Heer, bestehend aus Soldaten und Söldnern. Darüber hinaus gibt es jedoch auch speziell ausgebildete Elitetruppen, die Paladine Deliahs. Diese Zeichnen sich nicht nur durch kämpferische wie auch göttliche Fähigkeiten aus, sondern verfügen auch noch über strenge moralische und ethische Grundsätze.

Fernmeldesystem

Wegen der schieren Größe des Vereinigten Königreiches ist eine rasche Übermittlung von wichtigen Nachrichten unabdingbar, zu diesem Zwecke gibt es mehrere Fernmeldesysteme, die den raschen Informationsaustausch gewährleisten sollen.

Die Fernmeldesysteme im Detail