Herach

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Herach
Symbol Herach.jpg
Symbol der Gottheit
Götterbild
Weitere Namen der Gottheit die Allzeitige, die Zeitlose, Wandelbringerin,
Darstellung der Gottheit Sie wird meist in drei Personen dargestellt, die über sich hinauswachsen: Das Kind, die Mutter, die Alte.
Heiliges Tier Schildkröte, Phönix, mancherorts auch Chameleon
Opfergaben Pflanzen in verschiedenen Entwicklungsstadien, Sand, Salz
Kirche
Weltliche Repräsentation

Herach ist eine Göttin der Mitte und steht im deliahtischen Pantheon für die Zeit und den Wandel. Ihre Zeichen sind zwei Sanduhren, von den Tieren ist ihr der Phönix geweiht. Ihre Farbe ist Grau. Herach zwang der Schöpfung mit der Schaffung der Zeit eine Richtung auf, sie gilt als eine der Mächtigsten unter den Göttern, weil sie für etwas so wichtiges wie die Zeit selbst steht. Ihre Diener, die Herren der Zeit, sollen die Schranken der Zeit angeblich sogar überwinden können.

Der Hauptsitz der Herachkirche befindet sich in Risstar.

Legenden über Herach

Herach wird als eine der mächtigsten Götter im deliahtischen Pantheon angesehen, da sie über die Zeit herrscht - und die Zeit alles andere beherrscht. Sie hielt sich aber trotzdem im Hintergrund, still die Fäden ziehend und über alles wachend.

Die Zeitlords

Eine Legende besagt, dass Herach, als sie sah, wie die anderen Götter ihre Kinder schufen, auch selbst Kinder wollte. So schuf sie die Herren der Zeit, deren Gestalt zwar den Kindern Aurils ähnelte, die aber doch ganz anders waren. Angeblich hatten sie zwei Herzen und waren über die Zeit erhaben. Jedoch wusste Herach über ihre Macht gut Bescheid, und auch über die Wege, diese zu missbrauchen. So verbat sie ihren Kindern, die Zeit zu beeinflussen.

Ihre Kinder lebten zuerst unter den Menschen, jedoch wurden sie ob ihrer Langlebigkeit und seltesamen Fähigkeiten von jenen gemieden und ausgegrenzt. Aus Mitleid erhob Herach das Land der Zeitlords, wie sie sich selbst nannten, aus Deliah heraus in die Lüfte, wo es über den Wolken weiter existierte. An Wolkenlosen Tagen konnte man ab und zu einen Blick auf die Insel erhaschen.

Doch ihre Kinder bekamen nicht genug und begannen irgendwann, die Zeit zu beeinflussen. Einige waren dafür und strebten nach mehr Macht, andere waren dagegen, es brach ein Krieg aus, der der Zeitkrieg genannt wurde. Selbst unter den Wolken auf dem Rest Deliahs bekam man die Folgen zu spüren. Irgendwann hörte es jedoch mit einem Knall auf - und die Insel wurde nie wieder gesehen. Es hieße, die Kinder Herachs hätten sich selbst in ihrem Bestreben, die Zeit zu kontrollieren, aus dieser genommen.

Die Zeitwächter

Die Zeitwächter, oder auch einfach "Die Grauen" genannt, sind die Erzengel von Herach, die über die Zeit wachen. Ihre Aufgabe ist es, den richtigen Verlauf der Dinge zu gewährleisten und jegliche Dissonanz im Gefüge der Zeit zu verhindern. Es gibt Ereignisse, die auf jeden Fall stattfinden müssen, da sonst ein Paradoxon die Welt aus den Fugen heben könnte. Die Zeitwächter bestrafen ebenso jeden hart, der es auch nur probiert, sich an der Zeit zu vergreifen.

In Deliah ist der Glaube weitverbreitet, dass hochrangige Herachpriester, sollte ihre Zeit gekommen sein und sie Herach von ihren guten Diensten überzeugt hatten, zu Zeitwächtern aufsteigen.

Artefakte

Zeitspiegel

Das bekannteste aller Herachsartefakte ist ein Handspiegel, in Gold eingefasst, mit einem Phönix am Griff. Wenn man in diesen Spiegel hineinsieht, offenbart sich einem die Vergangenheit und die Zukunft zugleich - zu einer Frage, die man stellt.

Aufgaben

Herach ist die Zeit untertan, sowie der Wandel der Jahreszeiten und der Wechsel von Tag und Nacht. Die Dämmerung in ihrer grauen Phase des Beginns und des Endes ist ebenfalls Herach zugewiesen.

Ihren Dienern, die auf Deliah wandeln, kommt die Aufgabe zu, den Menschen die neue Jahreszeit einzuleiten und sie in der Dämmerung vor nicht irdischen Gefahren zu schützen.

In der Bevölkerung

Zu Herach kann man in vielen Belangen beten. Sei es dafür, dass der rechte Tag für die Ernte gekommen ist, dass der nächste Sturm noch lange genug ausbleibt, um eine weitere Reise anzutreten, das der Frühling noch lange genug dauert, um alle Arbeiten erledigen zu können.

Mancherorts ist es den Dienern Herachs auch gestattet, üblicherweise durch Handlesen, den Bittstellern ein paar Hinweise zu geben, was sie mit ihrer Zeit noch anfangen können.

Jahreszeiten

In manchen Ländern gibt es fixierte Tage, die den Beginn des Winters, Frühlings, Sommers und Herbsts bedeuten. Die Herachskirche selbst gibt aber zu jeder Jahreszeit ein paar Tage im Vorhinein bekannt, wann dieses Jahr die entsprechende Jahreszeit beginnt. Zumeist senden sie graue Raben dafür aus. Es ist auch so, dass nicht jeder der Priester es genau weiß, dafür gibt es die Studiosi in Risstar, deren Aufgabe es ist, den jeweiligen Zeitpunkt des Beginns der neuen Jahreszeit festzulegen.

Oftmals wird auch ein Fest ausgelegt, vor allem in den Ländlicheren Gebieten, üblicher Weise um den Winter zu vertreiben und für eine erfolgreiche Ernte zu beten (also zu Beginn des Frühlings und des Herbstes). Das Größte Fest der Herachskirche ist der Jahreswechsel, das Ultimomium und Neujahr. Die Feiern dauern meist über beide Tage an.

Schutz in der Dämmerung

Es ist allgemein bekannt, das Herachspriester die Mauern, die um die Welt der Lebenden und des Jetzt errichtet wurden, leichter durchblicken können. Die Dämmerung - nicht, wie so vielerorts geglaubt wird, die tiefste Nacht - ist die Geisterstunde. Im Grau des Nicht-Tages und der Nicht-Nacht trauen sie ich aus ihren Gräbern, greifen mit langen Fingern aus der Totenwelt auf die Welt der Lebenden. Um dies zu verhindern, gibt es verteilt auf Deliah kleine Tempel oder Schreine, die zu Beginn einer jeden Jahreszeit gewartet werden und somit den "Bann" aufrecht erhalten können.

Man sagt, es gäbe nicht nur die Welt der Toten, sondern auch eine Ebene, deren Bestehen der menschliche Geist nicht greifen kann. Auch vor diesen Gefahren schützen uns die Herachpriester. In Wironmar soll es eine Herachspriesterin gegeben haben, die das Eindringen der Vier in die Welt gespürt hatte, Augenblicke nur, bevor ihre Schergen die Bevölkerung zu plagen begannen. Leider hat ihr das auch nicht viel gebracht, aber sie hat Raben mit der Kunde ausgeschickt, die einigen Tempeln eine kleine Vorwarnung brachte.

Herachsglaube in der Welt

Herach im Vereinten Königreich

Herach nimmt im vereinigten Königreich als Göttin der Mitte eine niedrigere Postion ein. Ihre Kirche ist dünn besiedelt, es gibt nur wenige verteilte Kirchenstellen im VK. Die Herachpriester arbeiten eng mit der Aurilskirche zusammen, das erklärt auch den vergleichsmäßig großen Hauptsitz in Risstar.

Die Macht der Zeit ist nicht zu unterschätzen, so werden Herachpriester immer mit größten Respekt behandelt, auch wenn sie selten auf Wanderschaft gehen oder außerhalb ihrer Kirchen angetroffen werden.

Es gibt jedoch alljährliche Festtage, an denen Herachpriester ins ganze Land ausschwärmen um ihre Predigten dem Volk zugänglich zu machen.

Herachglaube im VK im Detail

Herach im südlichen Polyoasismus

In den Südlanden wird Herach nicht viel Beachtung geschenkt, die Kirche ist nicht oft in den Oasen vertreten. Am ehesten bekannt sind sie durch die Herstellung von Sanduhren, außerdem ist Herach im Süden der Schutzpatron der Uhrmacher.

Herach in den Mittlanden

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Herachglaube im Mittland im Detail

Herach in Lusakia

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Herachglaube im Lusakischen Kaiserreich im Detail

Herach in den Elfenreichen

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Herachglaube in den Zwergenreichen im Detail

Herach in den Zwergenreichen

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Herachglaube in den Zwergenreichen im Detail

Herach in den Nordreichen

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Herachglaube in den Nordreichen im Detail