Spielleiterbereich

Dieses Thema enthält 19 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von aikar aikar vor 1 Woche, 3 Tagen.

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  • #4525
    aikar
    aikar
    Teilnehmer

    Dieser Thread ist für Spielleiter-Diskussionen.

    Wenn ihr also nicht vorhabt, Runs anzubieten, lest ihr ihr besser nicht weiter, sonst verderbt ihr euch möglicherweise den Spaß 🙂

    #4532

    MirEgal
    Teilnehmer

    Schaut gut aus, das Forum. Ich denke, einmal pro Monat etwas anzubieten wär für mich schaffbar.

    Wann/wo: bin offen für alles, mit leichter Tendenz zu Seattle/50er. Beides hat schon eine gewisse Bekanntheit.

    Hätte übrigens nichts dagegen, außer in Ausnahmefällen die ganze Sin-Problematiken unter den Tisch fallen zu lassen und einfach davon auszugehen, dass Runner dazu in der Lage sind sich die richtigen Sins zu beschaffen.

    #4539

    Ikit
    Teilnehmer

    Wie gesagt, ich wäre auch bereit ab Juli Runs anzubieten.

    Ich persönlich tendiere zu der Zeit nach Crash 2.0, vom Gebiet her bin ich Seattle gewohnt, wobei ich ein großer Fan des Rhein-Ruhr Gebietes bin, da man dort so ziemlich alles was man in dem Setting haben kann und möchte findet 😉

    #4540

    Lord_of_Woe
    Teilnehmer

    Es freut mich zu hören, dass es einen neuen Versuch gibt, die Shadowrun-Kampagne wieder aufleben zu lassen. Ich helfe gerne, die Details für die Kampagne auszuarbeiten, auch wenn es derzeit eher danach aussieht, dass ich nicht als Spielleiter aktiv sein werde. Ich werde aber versuchen, dass ich in Zukunft auch wieder als SL dabei sein kann. Je nachdem, wie es sich zeitlich ausgeht, versuche ich als Spieler dabei zu sein. Zumindest aber als Teilnehmer im Shadowtalk sollte es kein Problem sein, mich einzubringen.

    Wann spielen wir?

    Ich würde die einen Zeitpunkt um 2070-2075 für die Kampagne wählen. Der große Vorteil ist, dass die aktuellen Quellenbände der entsprechenden Zeit entsprechen. So vermeidet man es zum einen, dass Spieler mit gewissen großen Ereignissen gespoilert werden, zum anderen kann man so Unstimmigkeiten zum Hintergrund vermeiden (z.B. andere Megakons als die großen 10, Lone Star anstatt Knight Errant als Polizeidienstleister in Seattle), wenn sich Spieler mit dem Hintergrund mehr auseinander setzen wollen. Auch ist der Zugang zu den älteren Publikationen schwer, die die Situation zu einem früheren Zeitpunkt beschreiben.

    Wo spielen wir?
    Da bin ich recht offen, würde aber eine Stadt bevorzugen, zu der es einen aktuellen Quellenband gibt. Seattle bietet sich natürlich an, da man hier sehr viele Möglichkeiten hat. Ich würde auch eine Stadt bevorzugen, die jetzt keine allzu großen Ereignisse innerhalb der letzten Jahren erlebt hat (Chicago, Boston), damit Neulinge nicht vom speziellen Setting verwirrt werden.

    Ich bin der Meinung, dass es für die Spieler und Spielleiter verbindliche Vereinbarungen geben muss, die für alle einsehbar sind und im Vorfeld geklärt werden sollten.
    Für mich fällt darunter:
    Wie böse und düster soll die dargestellte Welt bzw. die Charaktere sein?
    Man kann in Shadowrun unterschiedliche Themen in den Runs behandeln, zwischen „Wir helfen dem netten Ladenbesitzer in der Nachbarschaft, weil wir nett sind“ und Dingen wie Menschenhandel und Zwangsprostitution gibt es ein sehr breites Spektrum an Möglichkeiten. Es sollte auf jeden Fall festgelegt werden, welche Themen tabu sind und wie drastisch die Darstellung ausfallen kann.

    Black Trenchcoat oder Pink Mohawk?

    Umgang mit SINs/Lizenzen

    Wie groß soll die Belohnung für die Charaktere ausfallen? Welche Belohnung ist für welche Aufgaben angemessen. Es sollte eine hier eine einheitliche Linie geben, damit es keine unterschiedlichen Erwartungen/Vorstellungen bezüglich gerechter Belohnungen gibt.

    Charakererschaffung/Entwicklung: Auch hier ist eine einheitliche Linie wichtig.

    In wie weit darf es Runs geben, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden sondern so an einzelne Spieler/Charaktere vergeben werden? Die Grundprämisse der Kampagne sollte sein, dass jeder mit einem entsprechenden Charakter am Run teilnehmen darf. Was ist, wenn sich mehr Personen melden als Plätze zur Verfügung stehen? Wie erfolgt die Auswahl der Spieler/Charaktere, oder wird mit allen gespielt, die sich melden?

    Was wird von den Spielern/Spielleitern erwartet? Gibt es Hausregeln? Wie werden bestimmtesituationen gelöst?

    Die meisten dieser Sachen kläre ich, wenn ich eine neue Runde mit mir unbekannten Spielern leite, im Vorfeld, unter Umständen noch vor der Charaktererschaffung. Andere Sachen sind wichtig zu klären, wenn es verschiedene SL gibt. Ich gehe davon aus, dass es Unterschiede zwischen den einzelnen SL geben wird, aber die grobe Richtung sollte bei allen SL gleich sein. Dazu ist es halt auch wichtig solche Dinge im Vorfeld zu besprechen. Auch gibt es neuen Spielleitern einen Anhaltspunkt, auf was sie bei den Runs achten müssen.

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass die Kampagne ein Erfolg wird, auch wenn ich persönlich doch eher die Shadowrun 5 Regeln bevorzugt hätte. Ich kann aber verstehen, dass man es mit einem anderen System versuchen will.

    P.S.: Vor kurzem ist Shadowrun Anarchy erschienen. Shadowrun Anarchy ist ein alternatives Regelsystem für Shadowrun und hat den Fokus auf einfacheren Regeln und Storytelling.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Wochen, 1 Tag von  Lord_of_Woe.
    #4542

    PrinzFeuer
    Teilnehmer

    Wie ich auch schon vermeldet habe werde ich auch Spielleiter machen und auch versuchen zumindest einmal im Monat was zu machen.

    Wann spielen wir?

    Auch wenn ich die Vorteile die Lord_of_Woe aufzählt nachvollziehen kann und auch Ikits Begeisterung für die Zeit nach Crash 2.0, würde ich persönlich (auch nach der kleinen Besprechung die es schon im Verein gab) bevorzugen wenn wir vor/während der Verriegelung der Renraku-Arkologie spielen würden, da dieses Ereignis wirklich cool ist und mal den Fokus, der bei der alten Kampagne ja Bug-City war eher auf was tech-lastigeres verschieben würde.

    Wo spielen wir?

    Seattle ist klassisch und von dort aus ist man ja auch sehr flexibel. Aber mir ist auch jede andere Stadt recht 😉

    Eingehen auf die Zusätze von Lord_of_Woe

    Ich bin der Meinung, dass es für die Spieler und Spielleiter verbindliche Vereinbarungen geben muss, die für alle einsehbar sind und im Vorfeld geklärt werden sollten.

    Ja, da stimme ich mit dir grundsätzlich überein, allerdings eher mit sehr breiten Richtlinien, als mit klaren „Reglementierungen und verbindlichen Vereinbarungen“. Ich bin der Meinung, dass man einfach beim Ausschreiben der Runs gut genug vermittlen muss welche Härte der Welt (die ja durchaus sehr breit gefächert sein kann, so vielfältig wie das Shadowrun-Setting ist) und Thematiken vorherrschen.

    Wie böse und düster soll die dargestellte Welt bzw. die Charaktere sein?

    Wie gesagt, würde ich einfach in den Ausschreibungen gut genug kommunizieren.
    Ich persönlich bin der Meinung, das Shadowrun eine harte und dreckige Welt ist, habe aber natürlich kein Problem mich auch dann vor dem Run mit der Gruppe nochmal persönlich zu besprechen, damit dann auch alle trotzdem ihren Spaß haben und nicht zu geschockt rausgehen. 😉
    Allerdings habe ich auch keine Skrupel einen Charakter (wenn er sich wirklich besonders dumm anstellt) sterben zu lassen wenn die Situation es zulässt, das sei im Vorfeld schon gesagt. Bei einem Run wo das mit erhöhter Wahrscheinlichkeit vorkommen kann werde ich aber auch gerne im Vorfeld entsprechendes dazusagen und die „Plan B“ Mechanik des ShadowCore Regelwerks wirken dem eh sehr entgegen 😉

    Ein Shadowrun Setting in dem ein Spielertod nicht möglich ist reizt mich defacto aber nicht, also diese Möglichkeit hätte ich gerne offen (ich werde nicht SC-mordend durch den Verein ziehen, versprochen 😉 )

    Black Trenchcoat oder Pink Mohawk?

    Why not both?

    Umgang mit SINs/Lizenzen

    Da ist Shadowcore ganz großzügig, aber die Spieler müssen mir ihre gefälschten SINs dann schon richtig ausformulieren, davon würde ich persönlich dann die entsprechenden Schwierigkeiten abhängig machen.

    Wie groß soll die Belohnung für die Charaktere ausfallen?Welche Belohnung ist für welche Aufgaben angemessen. Es sollte eine hier eine einheitliche Linie geben, damit es keine unterschiedlichen Erwartungen/Vorstellungen bezüglich gerechter Belohnungen gibt.

    Das Ressourcensystem von Shadowcore macht das ziemlich einfach. Einfach mal durchlesen 😉

    Charakererschaffung/Entwicklung: Auch hier ist eine einheitliche Linie wichtig.

    Ähm, Entwicklung… naja. Erschaffung, nein. Lies dir einfach mal das ShadowCore durch ich habe das Gefühl vieles hätte sich beantwortet, wenn du es mal durchgeschaut hättest.

    In wie weit darf es Runs geben, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden sondern so an einzelne Spieler/Charaktere vergeben werden?

    Am Anfang der Kampagne gar nicht hätt ich gesagt. Wenn es dann ganz spezielle Sachen gibt würd ich dem Spielleiter schon offen lassen zu sagen, dass er sich zumindest die Hälfte der Gruppe zusammenpicken kann. Ganz inoffizielle Runs bin ich eigentlich dagegen.

    Die Grundprämisse der Kampagne sollte sein, dass jeder mit einem entsprechenden Charakter am Run teilnehmen darf.

    Genau das. 🙂

    Was ist, wenn sich mehr Personen melden als Plätze zur Verfügung stehen? Wie erfolgt die Auswahl der Spieler/Charaktere, oder wird mit allen gespielt, die sich melden?

    Dann würd ich als erstes auf die Teambalance und was im Run verlangt wurde schauen (wenn es nur einen Decker gibt und der wird gebraucht, dann kommt er rein, logisch). Als zweites Element würd ich hier dann das Los entscheiden lassen. Wobei ich hier Spieler ausnehme, die mir schon in vorherigen Runs generell negativ aufgefallen sind (natürlich wird mit denen bei entsprechender Situation zuerst geredet 😉 )

    Was wird von den Spielern/Spielleitern erwartet? Gibt es Hausregeln? Wie werden bestimmtesituationen gelöst?

    Das sollten wir wenn gewisse Sachen aufkommen Hier besprechen find ich. Und wenn jemand etwas spezielles in seinem Run halt mal nach bauchgefühl gelöst hat, dann sollte das auch kommuniziert werden, damit wir halbwegs eine Linie fahren können bei sowas.
    Hausregeln gibts glaub ich noch keine, können sich aber auch beim Spielen ergeben. Außer Stefan hat schon welche 😉

    P.S.: Vor kurzem ist Shadowrun Anarchy erschienen. Shadowrun Anarchy ist ein alternatives Regelsystem für Shadowrun und hat den Fokus auf einfacheren Regeln und Storytelling.

    Ich hatte bei deinem Text nicht das Gefühl, dass du dich mit ShadowCore ausseinandergesetzt hast und darum finde ich es zwar nett, aber auch ein wenig dreist, dass du einfach noch was anderes vorschlägst xD
    Ist aber nur ne Kleinigkeit, no offense 😉

    LG
    Volker

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 6 Tagen von  gilead. Grund: HTML-Tags korrigiert
    #4543

    PrinzFeuer
    Teilnehmer

    P.S. : Wieso gibt es hier Formatierungsmöglichkeiten, wenn dann so ein scheiß rauskommt xD Ich hoffe du kannst das fixen Stefan, ich mag den Text nicht nochmal schreiben ^^°

    #4544
    Gray_Wieland
    Gray_Wieland
    Teilnehmer

    Ich würde mich auch bereit erklären immer wieder mal Runs zu leiten. Anfangen werde ich aber erst im Laufe des Juli können (Unistress). Am liebsten würde ich vorher bei 2-3 Runs mitspielen um wieder ein Gefühl für das Setting zu bekommen – in dieser Runde bin ich glaub ich der einzige der in der alten Vereinsrunde nie Shadowrun gemeistert hat ^^°

    Wo und wann würde ich mich Volker und unserem letzten direkten Gespräch anschließen: Verriegelung der Renraku-Arkologie.

    Eine Frage würde ich noch gern in den Raum stellen: Was passiert mit den Charakteren aus der ersten Vereinskampange? Wird es eine generelle „Jeder startet mit etwas neuem!“ Regelung geben, oder soll es auch möglich sein alte Charaktere wieder zu reaktivieren? So oder so: Wollen wir die alten Hasen der Schatten auf irgend einen Weg einbinden? Und sei es nur ein regelmäßiges Mitreden im ShadowNet 😉

    #4545

    Lord_of_Woe
    Teilnehmer

    @Volker: Ja, ich habe noch keine Zeit gehabt, mich mit ShadowCore auseinanderzusetzen, weil ich zur Zeit zu viel Stress habe, um micht ausreichend mit dem System zu beschäftigen. Daher habe ich auch keinen Einblick, ob die von mir angerissenen Punkte überhaupt relevant für das Regelsystem sind oder nicht.

     

    Ich will hier zumindest einige Punkte ansprechen, über die man sich meiner Meinung nach im Vorfeld zumindest Gedanken machen sollte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es zumindest nicht schadet, solche Dinge zu diskutieren, vor allem wenn man mit Spielern spielt, die eine andere Art zu spielen gewohnt sind, damit jedem ungefähr klar ist, was man erwarten sollte. Auch bin ich durch das lesen in Foren aufmerksam geworden, dass wechselnde Spielleiter auch Probleme mit sich bringen können. Ich gehe nicht davon aus, dass es wirklich gröbere Probleme geben wird, habe aber gelernt, dass man nichts als selbstverständlich erachten sollte. Und in solchen Situationen helfen Richtlinien (Richtlinien ist hier sicher die bessere Formulierung als „Reglementierungen und verbindlichen Vereinbarungen“ und beschreibt besser, was ich eigentlich im Sinn hatte).  Und das hier sollte doch der Sinn dieses Themas sein, oder nicht?

     

    Bei der Darstellung der Welt sollte meiner Meinung nach doch eine gewisse Konsistenz herrschen. Es ist meiner Meinung nach nicht zielführend, wenn bei einem Spielleiter der Gossenpunk unbehelligt von der Polizei durch Downtown marschieren darf und bei einem anderen rasch die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich zieht. Sicher gibt es in solchen Situationen für den SL einen ermessenspielraum, trotzdem sollte es keine allzu großen Diskrepanzen geben. Auch hier helfen gewisse Richtlinien. Wichtig ist auch, dass ein Spielleiter konsequent ist.

    Bezüglich des Todes von SCs bin ich derselben Meinung wie du, Volker.

    Ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass es dazu kam, dass ein Johnson die Runner entweder auf eine Selbstmordmission geschickt hat oder das Team betrügen wollte. Ich denke, dass es zu Shadowrun dazugehört, wenn es Johnsons gibt, die nicht ehrlich sind. Nur denke ich nicht, dass es die grundsätzliche Einstellung der Johnsons sein sollte, aber man sollte den SLs die Möglichkeit offen lassen, einen solchen Johnson einzubauen.

    Ja, Shadowrun kann eine harte und dreckige Welt sein. Trotzdem wäre ich als SL froh, wenn es Richtlinien dazu gibt, welche Themen in der Kampagne nicht vorkommen sollen. Ich kann mir ohne Probleme Runs ausdenken, die diese harte und dreckige Welt auch darstellen. Nur ist es meiner Meinung nach schwer abzuschätzen, wie ein Spieler auf ein gewisses Thema reagiert, wenn die Spieler regelmäßig wechseln. Und ich will keine Themen anschneiden, mit denen ein Spieler nicht klar kommt.

     

    Bezüglich des Auswahls der Spieler würde ich denjenigen Vorzug geben, die in letzter Zeit eher weniger zum Zug gekommen sind, sofern die Charaktere den Anforderungen des Runs gewachsen sind, wenn es überhaupt notwendig ist, eine Auswahl zu treffen. Dazu brauchen wir auf jeden Fall eine Liste, welche Charaktere zu welchem Spieler gehören und im Schwarzen Brett sollte dann bei den jeweiligen Runs dabeistehen welche Charaktere der Johnson ausgewählt hat. Sollten die Spieler ähnlich oft gespielt haben, ist die Auswahl durch Losentscheid sicher die fairste Variante.

     

    Ich persönlich würde nur ungern zur Zeit der Sache mit der Renraku-Arkologie spielen, da ich gerade mit meiner eigenen Gruppe diese Ereignisse erlebe.

     

    Charaktere aus der alten Shadowrun-Kampagne zu reaktivieren hängt sicher auch davon ab, wann wir in der Timeline die Kampagne starten lassen. In den 2070er wären die meisten der alten Charaktere sicher entweder Tod, schon ausgestiegen oder regelrechte Legenden, wenn sie noch immer aktiv und erfolgreich sind. Ich würde aber eher dazu tendieren, alte Charaktere nicht mehr für Runs zu reaktivieren. Als Teilnehmer im Shadowtalk könnte ich mir die alten Charaktere gut vorstellen. Hat jemand schon versucht, alte Charaktere nach ShadowCore zu konvertieren bzw. in ShadowCore neu zu erstellen?

    Ist aber nur ne Kleinigkeit, no offense

    none taken

     

    P.S.: Ich stelle hier manche Sachen sicher überspitzt und extremer da, als ich davon ausgehe, dass sie es sein werden. Ich hoffe, dass sich dadurch niemand auf den Schlips getreten fühlt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 6 Tagen von  Lord_of_Woe.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 6 Tagen von  Lord_of_Woe.
    #4549
    aikar
    aikar
    Teilnehmer

    Hallo

    Erstmal Entschuldigung, dass ich mich jetzt erst melde, ich war die letzten beiden Tage mit der Harucon ausgelastet.

     

    Danke, dass ihr euch hier schon so ausgiebig beteiligt.

     

    Wieso gibt es hier Formatierungsmöglichkeiten, wenn dann so ein scheiß rauskommt xD Ich hoffe du kannst das fixen Stefan, ich mag den Text nicht nochmal schreiben ^^°

    Das Problem mit der HTML-Formatierung ist  behoben.

     

    Wann spielen wir

    Ich bin hin und her gerissen. Einerseits sehe ich die Vorteile, wenn wir in der aktuellen Timeline spielen, da Spieler und Spielleiter sich selbst besser informieren können.

    Auf der anderen Seite bietet die Vergangenheit eine Reihe von wirklichen coolen Kampagnenvorlagen (Arkologie, Jahr des Kometen, Crash 2.0, Emergenz,Geisterkartelle,…) während wir in der Gegenwart auf uns gestellt wären bzw. dem Tempo der Veröffentlichungen unterworfen.

    Außerdem finde ich die aktuellen Plots der 2070er bei weitem nicht so interessant.

    Ich würde daher für einen Start Anfang 2059 stimmen. Dunkelzahn ist tot und sein Testament hat haufenweise Plot-Hooks aufgeworfen. Weihnachten 2059 macht die Arkologie dicht.

    2060 geht es primär um die Arkologie und was darin vorgeht, 2061 ist das Jahr des Kometen.

    Dann (und teilweise überlappend) kommen die Ereignisse um den Konzernkrieg, das Sondenrennen und die Otaku-Kriege in Brainscan. Dann 2064 der Crash und danach die Technomancer-Krise in Emergenz.

    Das ist einfach soviel geniales Material.

    Mein Vorschlag wäre daher, hier eine Zusammenfassung für Spieler reinzustellen (Kann ich gerne machen) was in den 2050ern/60ern anders ist und welche Themen noch Tabu.
    Also eine komprimierte Form von Shadowrun 2050. Haben wir ja bei der alten Kampagne auch schon gehabt.

    Das Problem das ich noch sehe ist, dass wahrscheinlich auch nicht alle Spielleiter auf die entsprechenden Infos Zugriff haben. Ich habe das ganze Material, aber größtenteils leider nur in Print. Arkologie habe ich als deutsches pdf, die anderen lassen sich zumindest auf Englisch als pdfs besorgen (das wird das Vereinsbudget schon noch hergeben).

     

    Wo spielen wir?

    Mir gefällt sowohl UCAS als auch ADL, noch mehr gefallen mir internationale Runs.

    Sollten wir uns für die 2050er entscheiden, würde ich für Seattle plädieren, einfach weil sich die meisten Meta-Plots dort konzentrieren. Es spricht aber ja nichts dagegen, die Runner mal für einen Auftrag ins Ausland zu fliegen. Dank Sprachsoft ist das ja kein Problem.

    @ikit: Du könntest dich ja z.B. als Johnson für Aufträge in die ADL präsentieren, wenn du willst.

     

    Wie böse und düster soll die dargestellte Welt bzw. die Charaktere sein?

    Black Trenchcoat oder Pink Mohawk?

    Es sollte auf jeden Fall festgelegt werden, welche Themen tabu sind und wie drastisch die Darstellung ausfallen kann.

    Hier bin ich eher für Hinweise bei der Aussschreibung als für allgemeine Sperren. So können Hardcore-Horror-Runs ebenso existieren wie eher humoristische Sabotage-Aktionen (an die sich viele noch gut erinnern 😉 )

     

    Allerdings habe ich auch keine Skrupel einen Charakter (wenn er sich wirklich besonders dumm anstellt) sterben zu lassen wenn die Situation es zulässt, das sei im Vorfeld schon gesagt.

    Da sollten wir nochmal live diskutieren. Fate assoziiert „ausgeschaltet“ (=maximaler Stress überschritten) ja eher selten mit Charaktertod, sondern sieht es eher als Gelegenheit für Aufhänger („Jetzt haben wir dich. Du arbeitest ab jetzt für uns, oder deine Familie muss dran glauben!“)

     

    Umgang mit SINs/Lizenzen

    Würde ich auch eher als Gelegenheit für Roleplay sehen. SIN- und Lizenz-Prüfungen waren bei Shadowrun ansonsten immer eigentlich nur lästig wie ein Pickel am A… ohne wirklich das Spiel zu bereichern.

     

    Wie groß soll die Belohnung für die Charaktere ausfallen? Welche Belohnung ist für welche Aufgaben angemessen.

    ShadowCore geht von einer allgemeinen Belohnung von einem Resourcenpunkt pro Runner „nach Abzug aller Ausgaben“ aus, ein paar Punkte mehr im Sonderfall.

    Der Gedanke dahinter ist einfach, dass Runner nicht nur Runs machen um bessere Runner zu werden, also in neue Ausrüstung zu investieren. Die Runs bringen mehr ein, aber sie haben auch steigende Ausgaben für einen besseren Lebensstil oder private Projekte. Das wird aber im Gegensatz zu Shadowrun (Wo das imho nie richtig funktioniert hat) einfach im Hintergrund (und evtl. über Änderungen in den Aspekten) abgehandelt und die Spieler bekommen nur „das was übrigbleibt“ in Forum von Resourcenpunkten.

    Cyberware, KI-Kräfte und ähnliches werden außerdem über Stunts abgehandelt, daher müssen die Geldkosten der Ausrüstung nicht ins Balancing einbezogen werden.

     

    Charakererschaffung/Entwicklung: Auch hier ist eine einheitliche Linie wichtig.

    Wie Volker sagt, ist es bei Fate kaum möglich „broken“ Charaktere zu bauen. ShadowCore deckt außerdem zumindest momentan noch keine Extremfälle wie Vampire oder Gestaltwandler ab, auch wenn so eine Erweiterung im Einzelfall wahrscheinlich kein Problem wäre. Aber ich mache mir da eigentlich keine Sorgen, dass jemand mit einem unspielbaren Runner daherkommt. Falls doch, sollte man das im Einzelfall besprechen.

     

    In wie weit darf es Runs geben, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden sondern so an einzelne Spieler/Charaktere vergeben werden?

    Würde ich gerne weitgehend vermeiden. Der Sinn ist, das alle bei Gilead was davon haben.

    Man merkt z.B. bei den LARPs was das Ergebnis ist, wenn Einladungen an erfahrene Spieler überhand nehmen. Neulinge bleiben irgendwann auf der Strecke.

     

    Was ist, wenn sich mehr Personen melden als Plätze zur Verfügung stehen? Wie erfolgt die Auswahl der Spieler/Charaktere, oder wird mit allen gespielt, die sich melden?

    First come first served. Der Spielleiter bestimmt die maximale Anzahl. Wenn die  voll ist, ist Schluss. Evtl. kann es auf Entscheidung des Spielleiters eine Warteliste geben, falls jemand ausfällt.

     

    Was wird von den Spielern/Spielleitern erwartet? Gibt es Hausregeln? Wie werden bestimmtesituationen gelöst?

    Für Hausregeln sehe ich bei ShadowCore keinen Bedarf. Die Fate-Regeln sind extrem flexibel.

    Sollten tatsächlich Fragen aufkommen, diskutieren wir die hier.

     

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass die Kampagne ein Erfolg wird, auch wenn ich persönlich doch eher die Shadowrun 5 Regeln bevorzugt hätte.

    Die Entscheidung für Fate ist primär meine und wenn man es so will, meine „Bezahlung“ dafür, dass ich das jetzt anleiere und organisiere. Danke an alle, die damit leben können.

     

    P.S.: Vor kurzem ist Shadowrun Anarchy erschienen. Shadowrun Anarchy ist ein alternatives Regelsystem für Shadowrun und hat den Fokus auf einfacheren Regeln und Storytelling.

    Ich hab mir Anarchy besorgt und durchgelesen, ebenso wie eine Reihe von Rezensionen.

    Faktum: Es ist nicht so rund wie Fate und außerdem noch erzählerischer. Die Spieler haben noch mehr Erzählrechte als bei Fate, z.T. war ich beim Lesen sogar eher an Fiasco erinnert. Außerdem sind sich die meisten Rezensionen einig, dass es nicht für längere Kampagne geeignet/gedacht ist.

    Ich glaube nicht, dass es das ist, was der Großteil von uns von Shadowrun erwartet. ShadowCore ist ein Mittelweg.

     

    Eine Frage würde ich noch gern in den Raum stellen: Was passiert mit den Charakteren aus der ersten Vereinskampange? Wird es eine generelle „Jeder startet mit etwas neuem!“ Regelung geben, oder soll es auch möglich sein alte Charaktere wieder zu reaktivieren? So oder so: Wollen wir die alten Hasen der Schatten auf irgend einen Weg einbinden? Und sei es nur ein regelmäßiges Mitreden im ShadowNet 😉

    Ich fände es sehr sehr cool, wenn sich die alten Hasen als Easter Eggs im Shadowtalk oder als Auftraggeber beteiligen würden.

    Bei den eher Low- bis Medium-Level Charakteren spricht auch nichts gegen eine Konvertierung, nur würde ich bis auf weiteres davon absehen, die Big-Player (Alp, Sakura, Warchild,…) wieder als SCs ins Spiel zu bringen.

    Falls ein SL da explizit was vorhat, weil z.B. alte Rechnungen zu begleichen sind, besprechen wir das bitte dann im konkreten Fall. Oder ihr spielt den Run einfach mit SR4. Ich habe kein Problem, wenn die Ergebnisse dann in die Kampagne einfließen.

     

    Es ist meiner Meinung nach nicht zielführend, wenn bei einem Spielleiter der Gossenpunk unbehelligt von der Polizei durch Downtown marschieren darf und bei einem anderen rasch die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich zieht.

    Ein Vorschlag hierzu: Wenn sich alle SLs mal mit dem Regelsystem außeinandergesetzt haben, setzen wir uns mal im Verein zusammen und beschließen jeweils 1-2 Hintergrundaspekte für die verschiedenen Gegenden (Zumindest mal für die Seattler Stadtviertel) die dann immer aktiv sind. Das sollte die Stimmung regeln.

     

    ich will keine Themen anschneiden, mit denen ein Spieler nicht klar kommt.

    Wie geschrieben: Am besten in die Run-Ausschreibung.

     

    Ich persönlich würde nur ungern zur Zeit der Sache mit der Renraku-Arkologie spielen, da ich gerade mit meiner eigenen Gruppe diese Ereignisse erlebe.

    Das ist verständlich. Aber ich muss halt sagen, gerade wenn du nicht weißt, wie weit du überhaupt zum Spielleiten kommst, ist es halt auch nicht ganz OK einer großen Anzahl Spieler diese Chance vorzuenthalten, diese (imho) großartige Kampagne zu erleben. Im Zweifelsfall gilt da Mehrheitsrecht, sorry.

    Ich bin aber ohnehin für eine „Vorlaufzeit“. Evtl. seid ihr mit eurer Gruppe ja schon durch. Und es wird ja (hoffentlich) auch während der Zeit der Arkologie-Ereignisse nicht nur Runs in der Arkologie geben.

     

    Hat jemand schon versucht, alte Charaktere nach ShadowCore zu konvertieren bzw. in ShadowCore neu zu erstellen?

    Ja, Roland hat einen seiner alten SR2-Runner nachgebaut und ich bin gerade dabei Samael zu konvertieren. Wie schon gesagt, sehe ich kein Problem bei Low- bis Mittelklasse-Runnern. Fate geht prinzipiell schon von recht kompetenten Startcharakteren aus und ist sehr flexibel.

    Ich würde nur zumindest bis auf weiteres die Finger von der Elite lassen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 6 Tagen von aikar aikar.
    #4551
    Gray_Wieland
    Gray_Wieland
    Teilnehmer

    Da sollten wir nochmal live diskutieren. Fate assoziiert „ausgeschaltet“ (=maximaler Stress überschritten) ja eher selten mit Charaktertod, sondern sieht es eher als Gelegenheit für Aufhänger („Jetzt haben wir dich. Du arbeitest ab jetzt für uns, oder deine Familie muss dran glauben!“)

    Das mag vielleicht für das Regelwerk passend sein, aber nicht für das Setting. Wie Volker schon betont hat ist Shadowrun eine düstere und harte Welt, wo Runner nun mal sterben wenn sie Sch**** bauen. Ich würde aber vorschlagen, dass man das in jedem konkreten Fall in einem 4 Augen Gespräch mit dem entsprechenden Spieler klärt: Will dieser den Char unbedingt weiter spielen wurde er eben von jemand mächtigen gerettet, aber steht in desen Schuld…

    Was die restlichen Punkte angeht Stefan, stimme ich dir zu.

    Ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass es dazu kam, dass ein Johnson die Runner entweder auf eine Selbstmordmission geschickt hat oder das Team betrügen wollte. Ich denke, dass es zu Shadowrun dazugehört, wenn es Johnsons gibt, die nicht ehrlich sind. Nur denke ich nicht, dass es die grundsätzliche Einstellung der Johnsons sein sollte, aber man sollte den SLs die Möglichkeit offen lassen, einen solchen Johnson einzubauen.

    Sehe ich auch so. Aber dann bitte auch das Resultat aus dieser Aktion bedenken und in einem Run verwerten: Sollte die Information in den Schatten bekannt werden wird auf den konkreten Johnson reagiert – was bis zu einer Eliminierung des selbigen führen kann.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 6 Tagen von Gray_Wieland Gray_Wieland.
    #4553

    MirEgal
    Teilnehmer

    Wann:

    Der Großteil der Runs wird vom Zeitpunkt (2050/2070) unabhängig sein. Standard-Cyberpunk-Zeug, das ohne Magie in jedem 08/15-Setting gespielt werden könnte. Faktoren, die meiner Meinung nach für die Entscheidung relevant sind:

    • Spannender Metaplot der im Hintergrund im Shadowtalk weiterläuft?
    • Wie gut kennen wir (bzw. vor allem die SL) uns in dem Bereich aus?
      Habe meine Erfahrungen hauptsächlich aus den 50ern, weiß zwar von Technomancern, dem zweiten Crash usw, kenne aber nicht die Auswirkungen. So oder so, ich verwende für meine Recherchen hauptsächlich Wikis (Shadowhelix usw) und würde es bevorzugen  wenn die Zeit gut darin abgedeckt ist.
    • Technomancer als Spielercharaktere ja/nein (bin eher für nein)

    Faktoren, die meiner Meinung nach nicht relevant sind: NSCs und komplette Kampagnen (Anregungen sind gut, aber eine ganze Kampagne lässt sich im Vereinsmodus de facto nicht spielen).

    2059 gefällt mir ganz gut, wäre so gesehen die Fortsetzung der alten Kampagne.

    Wo:

    Eigentlich egal, aber da sich „Einbruch bei Smithian Dataspheres“ cyberpunkiger anhärt als „Einbruch bei Datenverwaltung Schmidt“ (übertrieben) wär ich für Seattle.

    Darstellung der Welt/Themen Tabu:

    Alles was so im Mainstream-Kino vorkommen würde wär meiner Ansicht nach eine gute Faustregel bzgl. Tabus. Was darüber hinausgeht im Vorfeld mit Spielern besprechen.

    „Härte der Welt“ je nach Gegend/Run. Bei manchen krepieren die Bettler in den Barrens am laufenden Band bzw. werden von herumfahrenden Gangs erschossen, bei den anderen gibts Suppenküchen. Das Setting gibt beides her, sind halt unterschiedliche Gegenden.

    Nachtrag, weil ichs nochmal gelesen habe: Aspekte für Gegenden sind wohl am Besten.

    Charaktere sterben:

    Bei Fate meiner Ansicht nach irrelevant. Eine sehr schwere Konsequenz tut fast mehr weh, weil sich der Spieler entscheiden muss „Spiel ich jetzt mit dem Charakter, der die Beine verlor weiter oder bau ich einen neuen?“ Gemäß Regelsystem gibts nämlich erst beim Meilenstein wieder einen Ausgleich durch z.B. Cyberware, bis dahin hat man das Problem. Oder „Aztec hat mir eine Bombe in den Schädel gesetzt und erpresst mich“ dürfte für manche schlimmer als der Tod sein.

    Steigerungen

    Ein Punkt der noch zu diskutieren ist – während vermutlich ein Run = eine Steigerung bedeutet (dürfte am einfachsten zu verwalten sein, auch wenn dadurch die Charaktere verhältnismäßig schnell besser werden), wie machen wir es mit Meilensteinen? Einer fix alle x Steigerungen?

    SINs/Lizenzen

    Vorschlag: es gibt den Setting-Aspekt SIN-los. Sowohl SLs als auch Spieler können ihn gegen die Charaktere reizen, um Probleme mit Fake-SINs abzubilden. Ansonsten gehen wir davon aus dass sie die richtige Fake-SIN haben. Habe die neuen Regeln noch nicht genauer überflogen, würde mich aber nicht überraschen wenn es einen SIN-Stunt gibt. Wenn nicht, es lässt sich schnell einer bauen.

    Belohnungen

    Gemäß Regelwerk. Das ist das schöne am System: laut Hintergrund kann ich eine Villa und einen ganzen Yachthafen haben. Wenn ich es nützen will brauch ich Aspekt oder Stunt, ansonsten bleibts im Hintergrund.

    Charerschaffung/Entwicklung

    Erschaffung sollte kein Problem sein, das System ist simpel genug. Zur Entwicklung siehe unter „Steigerungen“.

    Nicht öffentliche Runs

    Bin eher dagegen. Es wird kommen, aber eventuell gelten für Steigerungen nur jene Runs die öffentlich waren? (nicht, dass das kontrolliert werden würde…)

    Alte Charaktere

    Höhere Charaktere sind Aspekte oder einfach Hintergrundmaterial. Der Rest kann neu gebaut werden

    Johnsons

    Was mir bei der letzten Kampagne etwas abging: die Auftraggeber waren etwas zu austauschbar. Würds cool finden wenn wir einen Satz von Johnsons hätten, die eine ein bisserl ausdefiniertere Persönlichkeit haben und die wir bei Bedarf immer wieder verwenden. Vielleicht auch mit dem einen oder anderen bösartigen Geheimnis, was dann die Runner im Shadowtalk untereinander weitergeben.

    #4554
    aikar
    aikar
    Teilnehmer

    eine ganze Kampagne lässt sich im Vereinsmodus de facto nicht spielen

    Bei Abenteuerpfaden wie bei Pathfinder würde ich dir zustimmen. Shadowrun-Kampagnen sind aber eher „Metaplot-Hintergrundbände“ mit Orten, Personen und einer Timeline von Ereignissen (also eigentlich richtig typische Sandboxen) anstatt fixer Abenteuer. Sehe daher kein Problem, die in die Vereinskampagne einzubauen.

     

    Alles was so im Mainstream-Kino vorkommen würde wär meiner Ansicht nach eine gute Faustregel bzgl. Tabus. Was darüber hinausgeht im Vorfeld mit Spielern besprechen.

    Klingt nach einer guten Richtlinie.

     

    Charaktertod

    Ich sehe das wie MirEgal. Ganz ehrlich: Wie oft ist euch ein Charakter bei SR4/5 tatsächlich krepiert? Üblich war doch eher, dass der Spieler Edge verbrannt hat und mit Konsequenzen nochmal davongekommen ist. Das ist eigentlich genau das gleiche wie bei Fate.

    Und auch Fate kennt ja den endgültigen Charaktertod, wenn es in einer Situation einfach als Folge den meisten Sinn macht (Du bist mitten in einem Insektengeisternest ausgeschalten worden und deine Chummer haben dich zurückgelassen? Die werden dich wohl nur mit einem neuen Bewusstsein als NSC wiedersehen).

    Sehe hier daher keinen Bedarf für irgendwelche verschärfenden Hausregeln.

     

    Steigerungen

    Mein Vorschlag wäre ein kleiner Meilenstein nach jeder gespielten Sitzung, ein bedeutender Meilenstein je zwei gespielter Sitzungen und ein großer Meilenstein alle sechs gespielten Sitzungen. Das entspricht den Empfehlungen aus FateCore.

    Details hier.

     

    Was mir bei der letzten Kampagne etwas abging: die Auftraggeber waren etwas zu austauschbar. Würds cool finden wenn wir einen Satz von Johnsons hätten, die eine ein bisserl ausdefiniertere Persönlichkeit haben und die wir bei Bedarf immer wieder verwenden.

    Ich schätze gut ausgearbeitet wiederkehrende NSCs aber gerade bei den Johnsons bin ich skeptisch.

    Der Sinn eines Johnsons ist es ja eben, als Anonymisierung zwischen seinem Auftraggeber und den Runnern zu dienen. Ein Johnson, der eine schillernde Marke wird, hat seinen Beruf verfehlt.

    Dazu kommt: Ich würde die Anwerbung nicht (mehr) ausspielen.

    Die Gespräche mit dem Johnson sind spieltechnisch sinnlos (Wenn die Runner ablehnen, gibt es keinen Run und das will keiner in der Gruppe) und fressen sehr viel der an einem Vereinsabend ohnehin schon knappen Zeit.

    Ich würde daher eine Spielsitzung damit starten, dass die Runner den Job akzeptiert haben und sich mit einem Satz Basisinformationen an die Arbeit machen.

    Ich sehe aber viel Potential für wiederkehrende interessante NSCs in anderen Bereichen.

    Schieber, Unterweltkontakte, Streetdocs oder der eine kompetente immer lästige Lone-Star-Ermittler sind tolle Gelegenheiten um Charaktere mit Wiedererkennungswert ins Spiel zu bringen.

     

     

     

    #4648

    MirEgal
    Teilnehmer

    Shadowrun-Kampagnen sind aber eher „Metaplot-Hintergrundbände“ mit Orten, Personen und einer Timeline von Ereignissen (also eigentlich richtig typische Sandboxen) anstatt fixer Abenteuer.

    Meinte mit meiner Aussage „klassische“ Kampagnen/Abenteuer wie z.B. die Harlekin-Sachen. Also alles, was sich nicht an ein bis höchstens zwei Abenden abdecken lässt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein selbst Run der nur über zwei Abende geht zum Albtraum werden kann, bzgl. wer wann Zeit hat. Idealerweise orientieren wir uns an einem Abend.

    Dazu kommt: Ich würde die Anwerbung nicht (mehr) ausspielen.

    Bin da voll und ganz bei dir. Zeit ist kostbar, die Anwerbung ist tote Zeit und diente eigentlich nur als gegenseitige Vorstellungsrunde (die es so oder so braucht, zumindest anfangs).

    Was ich meinte ist folgendes: sich von einem Johnson anwerben zu lassen, den man nicht kennt und über den man nichts weiß, machen – hintergrundmäßig – Newbies und Idioten. Soll heißen solche, die nicht lange leben. Denn wenn ich den Johnson nicht kenne, er keinen Ruf hat, muss ich davon ausgehen dass er mich ans Messer liefern will.

    „Gute“ Johnson sind bekannt. Keine schillernde Marke, aber man weiß dass die Runner – meistens – lebend zurückkommen. Gleichzeitig sind sie natürlich auch dafür bekannt solche Runner zu engangieren die den Auftrag erfüllen. Ein Johnson der neu im Geschäft ist hat eigentlich kaum Chancen. So, wie wir es in der bisherigen Kampagne gemacht haben, waren die Runner eigentlich extrem blauäugig.

    Was nicht heißt, dass wir darauf eingehen müssen. Wir können sagen, dass Johnsons die ihren Run im Rahmen der Kampagne ausschreiben grundsätzlich vertrauenswürdig sind, das passt für mich.

    Variante 2 wär gewesen dass wir ein Set von Johnsons haben. Jeremia Johnson schreibt eher Wetworkruns aus. Delilah Johnson Megakons. Cletus Johnson schreibt alles mögliche aus, aber (und da kämen die Spieler dann im Laufe der Kampagne drauf) der Run wird garantiert schiefgehen.

    Wiederkehrende NSCs sind immer cool. Vor allem dann, wenn Charaktere Beziehungen aufgebaut haben. Gar nicht regeltechnisch, allein ein „jetzt schleppst mir schon wieder einen Halbtoten an, was wird das noch mit dir?“ trägt viel zur Stimmung bei.

    #4649

    Lord_of_Woe
    Teilnehmer

    eine ganze Kampagne lässt sich im Vereinsmodus de facto nicht spielen

    Ich sehe da, ebenso wie Stefan, nicht das Problem. Ich kenne nur wenige Beispiele, bei Kampagnen aus vorgefertigten Runs, bei denen es keinen Sinn macht, dazwischen die Teams zu wechsen und demnach zusammen gespielt werden sollten. Konkret fallen mir nur die letzten 2 Runs aus der Harlekin-Kampagne, bei denen der 2. Run direkt am Ende des ersten Runs startet und Harlekins Rückkehr ein. Ansosnten ist es meiner Meinung nach kein Problem, wenn die Runs von verschiedenen Gruppen durchgeführt werden.

     

    Was ich meinte ist folgendes: sich von einem Johnson anwerben zu lassen, den man nicht kennt und über den man nichts weiß, machen – hintergrundmäßig – Newbies und Idioten. Soll heißen solche, die nicht lange leben. Denn wenn ich den Johnson nicht kenne, er keinen Ruf hat, muss ich davon ausgehen dass er mich ans Messer liefern will.

    Ich denke nicht, dass man davon ausgehen muss, dass ein unbekannter Johnson die Runner ans Messer liefern will. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass immer die Möglichkeit dazu besteht. Man kann bei einem bekannten Johnson nicht unbedingt davon ausgehen, dass er es nicht machen wird. Es gibt Konzerne, die auf erfahrene Johnsons mit gutem Ruf setzen während andere rehelmäßig neue Johnsons einsetzen. Es sollte kein Problem sein, wenn einzelne Spielleiter hier Johnsons mehrfach auftreten lassen. Das würde ich jedem SL selbst überlassen.

     

    Dazu kommt: Ich würde die Anwerbung nicht (mehr) ausspielen.

    Ich würde es eher davon abhängig machen, wie viel Zeit zur Verfügung steht. Wenn man die Runs an einem Vereinsabend abschließen soll, wäre es auf jeden Fall eine Idee. Wenn man aber plant, einen ganzen Tag zu spielen, sollte auch die Anwerbung nicht fehlen. Wenn ich plane, dass der Johnson nicht ganz ehrlich ist, so ist es meiner Meinung nach besser, schon hier den einen oder anderen kleinen Verdachtsmoment zu streuen. Wenn man die Anwerbung nicht ausspielt, muss man auf jeden Fall Dinge kommunizerien, die dazu führen könnten, dass ein Runner einen Auftrag nicht annimmt. Zum Beispiel führt ein Runner keine Runs gegen Konzern X durch oder hat grundsätzlich etwas gegen Wetwork.

     

    Bei der alten Kampagne hatten wir, neben dem Shadowtalk auch noch das Neo News Trideo, wo Nachrichten zu aktuellen Ereignissen erschienen sind. Wird das jetzt alles im Shadowtalk gebündelt oder macht es Sinn, auch das Neo News Trideo für Nachrichten aller Art zu verwenden? Und sollen dann dort nur die SLs Nachrichten posten oder soll das Thema dann auch für Diskussionen / Kommentare sein?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 6 Tagen von  Lord_of_Woe.
    #4651
    aikar
    aikar
    Teilnehmer

    Bei der alten Kampagne hatten wir, neben dem Shadowtalk auch noch das Neo News Trideo, wo Nachrichten zu aktuellen Ereignissen erschienen sind.

    Danke für die Erinnerung, kommt natürlich noch rein!

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