Tiburnia (Stadt)

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Tiburnia trägt den Namen der Insel und den Namen der Göttin Tiburnia und war 300 Jahre lang die Hauptstadt der ganzen Insel. Heute beschränkt sich die Herrschaftsmacht der Könige Tiburnias nur mehr auf das Königreich Tiburnia, dass im Norden an Ravenhaim und Wendorin und im Süden an Tholosen grenzt. Die Stadt ist mit 10.000 Einwohnern nach wie vor die größte der Insel.

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Die Stadt

Tiburnia liegt auf dem Stadthügel inmitten des tiburniensischen Feldes, einem breiten Talkessel inmitten des Zentralen Gebirges, der vom Dravus durchflossen wird. Der Hügel erhebt sich an seiner Spitze nicht weiter als 50 Meter über den Talboden, doch bot der Hügel, an dessen Westseite der Fluss vorbeiströmte, ideale Bedingungen.

Am obersten Hügelplateau stehen die ältesten Gebäude der Stadt, die Festungsanlagen und die königliche Burg, die durch einen eigenen Mauerring gesichert sind. Der runde Bergfried des Schlosses mit dm spitzen Zeltdach diente den weiteren Wehrtürmen der Befestigungsanlagen zum Vorbild. Direkt unterhalb der Festung steht der Dom der tiburniensischen Dreifaltigkeit, Tiburnia, Morpheus und Oljenis, der gleichzeitig das spirituelle Zentrum der Insel bildet.

Auf den Plateaus rund um die Stadtkrone breitete sich die Stadt selbst aus. dem Dom gegenüber steht das Rathaus mit seinem den Ratsplatz beherrschenden Turm, unten weiter ist der Marktplatz und der Justizpalast.

Die mächtige Stadtmauer, welche von runden Wehrtürmen durchbrochen ist und nie eingenommen wurde, umschließt Tiburnia wie ein Korsett. Sie ist von vier großen Stadttoren durchbrochen. Dem Ravenhaimer Tor im Norden, dem Tholoser Tor im Süden, dem Lendtor im Westen und dem Seetor im Osten, sowie von mehreren kleinen, teilweise unbekannten oder geheimen Pforten.

Die Stadt wird von der Stadtwache geschützt, die in den Straßen patroullieren und die Stadttore hüten sowie den Zoll einheben. Die Burg wird von Soldaten bewacht.

Das Land rund um die Stadt beherbergt die Leichengrube für die Armen und Namenlosen sowie den Friedhof. Abgesehen davon ist das Umland bäuerlich geprägt, die weite Fläche des tiburnenser Feldes wurd zum Ackerbau und zur Viehzucht genutzt. Die Berghänge sind bewaldet und dienen der Forstwirtschaft oder dem adeligen Jagdvergnügen.

Geschichte

Die Stadt Tiburnia wurde von Guntram I. von Thukol im Jahre 0 gegründet. Sein waghalsiger Feldzug sollte die ganze Insel vereinen. Noch bevor er das Südland Tiburnias mit seinen Heeren betreten hatte, gründete er in einem Talkessel im gebirgigen Herzen der Insel, dessen Ein- und Ausgänge von steilen Klippen geschützt wurden, auf einem Hügel seine zukünftige Königsstadt Tiburnia. Vorerst diente die Stadt als Rückzugspunkt für Krieger und Feldherren, wurde in den Jahren nach dem Krieg aber in die Stadt verwandelt, die bis heute noch jedem Heer standgehalten hat.

König Radbot I, Nachfolger von Guntram, der den Namen Tiburnia für die Stadt bestätigte und festigte, setzte somit ein Zeichen, dass die gesamte Insel wie auch der Götterkult an diesem Ort sein wahres Zentrum gefunden hat.

Die Stadt wuchs stetig und erhielt mächtige Befestigungsanlagen, wobei zusätzlich zu den Stadtmauern auch an den Talausgänge sowie an günstig gelegenen Felsen rund um die Stadt mächtige Burgen errichtet wurden.
Tiburnia wurde zum Dreh- und Angelpunkt der ganzen Insel in Sachen Handel und Wissenschaft. Eine Universität und eine Magierakademie wurden gegründet, die noch in diesen Tagen einen hervorragenden Ruf genießen.

Doch in den folgenden Jahrhunderten nahm der Einfluss der anderen Städte weiter zu, ihre Fürsten und Herzöge wandten sich von den tiburnienser Königen ab und Krieg überzog das Land. Tiburnia selbst konnte zwar nie erobert werden, doch wurde das Umland verwüstet.
Als schließlich noch die Pest ausbrach und ein Feuer die halbe Stadt zerstörte war ihre Glanzzeit vorüber.

Noch heute ist Tiburnia mit rund 10.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel, doch herrschen ihre Könige und deren Lehensmännern nur noch über die Täler des zentralen Gebirges.

Aktuelle Entwicklung

Tiburnia wurde im Frühjarh des Jahres 408 n. T. Ziel eines Nekromantenangriffes. Noch heute ist ungeklärt, wie die Bedrohung tatsächlich geschlagen wurde. Radbot III, damaliger König von Tiburnia, gab zumindest an, dass die Untoten aus Angst vor den tiburniensischen Soldaten zu Asche zerfallen waren. Hin und wieder wird gemunkelt, dass die Ruine Schattenfels und die verschwunden Frederika von Schattenfels in die Geschichte involviert waren. In der Folge des Angriffs kam es im ganzen Königreich Tiburnia zu Aufständen gegen Magier. Im Namen des Großinquisitors Angelicus Magnus fanden viele angesehen Magier einen schnellen Tod auf dem Scheiterhaufen. Kurz bevor der Aufstand gegen die Magie eskalierte kam es zu einem Drachenangriff auf die Stadt. Giselher I von Tiburnia, seines Zeichens Thronfolger des Königreichs und Direktor der Magierakademie, schaffte es, den Drachen durch einen Zauber zu vernichten. Aller Hass gegen die Magier war vergessen und selbst Angelicus Magnus widerrief öffentlich seine Hetzreden gegen die Zauberer Tiburnias. In der Folge wurde Radbot III seines Amtes enthoben und Giselher I von Tiburnia übernahm die Herrschaft über das Königreich Tiburnia